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Kroatien47,50 €25 € ab 150 €nicht möglich
Lettland17,50 €–150 €
Litauen21,95 €10 € ab 150 €200 €
Luxemburg12,95 €–150 €
Polen15,95 €–150 €
Portugal19,95 €10 € ab 150 €200 €
Rumänien27,50 €10 € ab 150 €nicht möglich
Spanien18,75 €–150 €
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SchwedenPaketshop 24,95 €
Haustür 29,95 €
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Haustür 250 €
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Bierschule › Hopfen · Hopfensorte

El Dorado

El Dorado ist ein amerikanischer Hopfen von CLS Farms aus dem Yakima Valley, seit 2010 auf dem Markt. Züchter und Handel beschreiben das Aroma als tropische Früchte, Birne, Wassermelone und Steinobst; er kann auch zum Bittern dienen.

  • LandVereinigte Staaten (Washington)
  • ZüchterCLS Farms, Moxee
  • Eingeführt2010 (laut Züchter; Hopsteiner nennt 1999)
  • Abstammungnicht veröffentlicht; laut Züchter mit Comet und wildem Neomexicanus-Hopfen im Stammbaum, laut Hopsteiner mit Brewer's Gold, Bullion, Comet und Fuggle
  • Typbeides (laut Züchter)
  • Alphasäureetwa 12–17 % (unterscheidet sich je nach Händler und Ernte)

Was ist das?

El Dorado wurde von CLS Farms entwickelt und auf den Markt gebracht, einem Hopfenbetrieb in Moxee in der amerikanischen Hopfenregion Yakima Valley (Washington). Laut Züchter begann es mit einem Acre einer Versuchssorte, die einige Jahre getestet wurde. 2010 gingen Muster zum Great American Beer Festival. Danach bekam die Sorte ihren Namen und kam in den Verkauf. Dieser Name verweist laut Züchter auf die legendäre Goldstadt, wegen des tief goldgelben Lupulins in den Dolden.

Die genaue Abstammung ist nicht veröffentlicht. Laut Mitinhaber Eric Desmarais war Comet die Großmutter, und der Großvater war ein wilder Neomexicanus-Hopfen aus Colorado. An anderer Stelle nennt das Unternehmen einen männlichen Hopfen aus Colorado dagegen einen Ururgroßvater. Der Hopfenhändler Hopsteiner nennt wiederum Brewer's Gold, Bullion, Comet und Fuggle im Stammbaum.

El Dorado® ist ein Markenname. CLS Farms vergibt Lizenzen an Anbauer, die sich an Vorschriften für Trocknung und Ballenpressung halten müssen.

Aroma und Geschmack

Wissenschaftliche Forschung zu El Dorado ist rar. In einer Studie von Forschern des Hopfenhändlers Hopsteiner, mit 250 Hopfenproben von 97 Sorten, fiel er in die mittlere Kategorie für „Thiol-Impact“. Thiole sind kräftige, fruchtige Schwefelverbindungen; Citra und Strata kamen in derselben Studie in die höchste Kategorie.

Der Züchter legt den Schwerpunkt auf den Erntezeitpunkt: - früh geerntet: heller, zitrusartig; - in der Mitte: Melone, Wassermelone und Birne; - vollreif: Steinobst, tropische Früchte, Fruchtbonbons und Kirsche.

Auch der Zeitpunkt der Zugabe macht laut CLS Farms einen Unterschied. In der Sudpfanne gibt El Dorado eine saubere Bittere mit hellem Zitrus, im Whirlpool süßeres Zitrus. Bei der Kalthopfung treten tropische Fruchtbonbons, Steinobst, süße Kirsche und Zitrone hervor.

Händler beschreiben es ähnlich: tropische Früchte, Wassermelone und Steinobst (Haas), oder Mango, Birne und kandierte Zitrone (Hopsteiner). Laut Desmarais verwendeten Brauer anfangs zu wenig davon: Es brauchte deutlich mehr El Dorado, damit er richtig knallte.

Verwendung und ähnliche Hopfen

El Dorado ist ein „Dual Purpose“-Hopfen: geeignet für Bittere und Aroma. Laut Züchter hat er genug Alphasäure zum Bittern, aber CLS Farms baut ihn als Aromahopfen an. Händler geben Alphasäuren von etwa 12 bis 17 % an, je nach Quelle und Ernte.

Die Sorte gibt es als gewöhnliche Pellets und laut Züchter auch in verarbeiteten Formen verschiedener Lieferanten, etwa Cryo, LupoMAX und Incognito.

Der Züchter empfiehlt, El Dorado mit Citra, Centennial, Mosaic, Comet, Cashmere oder Sabro zu kombinieren. BarthHaas nennt IPA, Hazy IPA, Lager, Blond, American Pale Ale und Cream Ale als passende Stile.

Aus der Geschichte

Nach dem Festival 2010 weitete CLS Farms El Dorado laut eigener Aussage 2011 auf 27 Acres aus, etwa 11 Hektar. Laut Züchter war die Sorte zunächst als Bitterhopfen gedacht, aber Brauer interessierten sich auch für das Aroma. Laut Haas dauerte es danach noch etwa zehn Jahre, bis El Dorado wirklich durchstartete. 2025 stand er in Washington auf 434 Acres, etwa 175 Hektar; die Zahlen für Idaho sind nicht öffentlich.

Wie alt die Sorte genau ist, ist nicht ganz klar. Hopsteiner nennt 1999 als Jahr der Einführung, und Haas schreibt, sie sei Ende der 1990er-Jahre aufgetaucht. Der Züchter selbst hält 2010 für Namen und Verkauf fest.

So schmeckst du es

Ein guter Ausgangspunkt: ein IPA oder Hazy IPA mit El Dorado. Riech nach süßem Obst: Birne, Wassermelone, Steinobst oder Fruchtbonbons. Probier ihn danach in einem Blond oder Pale Ale, Stile, die auch BarthHaas nennt.

Bedenke, dass das Aroma laut Züchter stark vom Erntezeitpunkt abhängt. Dieselbe Sorte kann deshalb von Bier zu Bier und von Ernte zu Ernte anders ausfallen.

Hier spielt es die Hauptrolle

Weitere Hopfensorten

AmarilloCascadeCentennialChinookCitraColumbus (CTZ)East Kent GoldingsFuggleGalaxyHallertau BlancHallertauer MittelfrühIdaho 7MosaicMotuekaNectaronNelson SauvinRiwakaSaazSabroSimcoeStrataTettnangerVic Secret

Begriffe

Alphasäuren
Die wichtigsten Bitterstoffe aus dem Hopfen (Humulone); sie lösen sich schlecht und sind kaum bitter, werden aber beim Kochen zu Iso-Alphasäuren, die dagegen bitter schmecken.
Lupulin
Die gelben Körnchen (Drüsen) am Grund der Blättchen der Hopfendolde; darin stecken die Harze mit den Bitterstoffen und das Hopfenöl, das für das Aroma sorgt.
Thiole
Schwefelverbindungen, die du schon bei wenigen bis zu einigen Dutzend Nanogramm pro Liter riechst, wie 4MMP (schwarze Johannisbeere, Passionsfrucht) und 3MH (Rhabarber, Grapefruit); sie stammen aus Hopfen und auch aus Malz, oft in gebundener Form, aus der Hefe sie während der Gärung freisetzen kann.
Kalthopfung (Dry Hopping)
Hopfen zugeben, nachdem die Würze gekocht wurde, oft während oder nach der Gärung, vor allem für einen frischen, starken Hopfenduft.
Neomexicanus
Wilde Form des Hopfens aus dem Südwesten der Vereinigten Staaten (Humulus lupulus var. neomexicanus); Züchter kreuzen ihn ein, um Hopfen mit besonderem Aroma zu bekommen, etwa Sabro, auch wenn er laut Züchtern schwierig in der Zucht ist.
Quellen dieser Seite